Pflegestelle für Hunde werden

Alles Wissenswerte zum Thema „Pflegestelle Hund"

Unsere Hunde in Bulgarien Über uns

Pflegestelle Hund: Was bedeutet das eigentlich?


Nicht immer gelingt es uns, unsere Schützlinge direkt aus dem Ausland in ihr Für-immer-Zuhause zu vermitteln. Damit unsere Tiere die besten Chancen auf ein glückliches neues Leben haben, sind wir dringend auf engagierte Pflegestellen angewiesen! Als Pflegestelle schenkst du einem Hund einen wichtigen ersten Schritt in ein neues Zuhause und hilfst uns, noch mehr Tieren zu helfen.

Für viele unserer Tiere aus Bulgarien ist der Einzug in eine Pflegefamilie auch der erste Kontakt zu Menschen, Katzen etc. Die meisten unserer Schützlinge kannten bisher ein anderes Hundeleben – Gassi gehen, Auto fahren, Spaziergänge, Streicheleinheiten sind den meisten Fremdbegriffe. In einer Pflegestelle wird der Hund also sozialisiert und auf ein normales Hundeleben in seinem Für-immer-Zuhause vorbereitet.

Warum sind Pflegestellen so wichtig?


Ganz einfach – eine Pflegestelle rettet direkt zwei Tieren das Leben! Während du einen Hund bei dir als Pflegestelle in Deutschland aufnimmst, wird ein Platz in unserem Tierheim in Bulgarien frei, sodass ein weiteres Tier von der Straße gerettet und bei Margo aufgenommen werden kann.
Aber nicht nur das: Die meisten Hunde bekommen erst über eine Pflegestelle eine echte Chance auf eine erfolgreiche Vermittlung. Denn erst dort können Sie neue Umgebungen und Alltagsabläufe wirklich kennenlernen. Die Pflegestelle baut Vertrauen auf, vermittelt Regeln und hilft dem Hund, sich zu entspannen. Außerdem lernt die Pflegestelle den Charakter und die Bedürfnisse des Hundes genau kennen – diese Informationen sind entscheidend, um das passende Zuhause für den Hund zu finden.

Welche Voraussetzungen sollte ich als Pflegestelle für Hunde erfüllen?


Am wichtigsten sind uns Zeit und Geduld! Natürlich solltest du deine Familienmitglieder vorab informieren und sicherstellen, dass Vermietende einverstanden ist. Hundeerfahrung ist toll, aber kein Muss bei uns. In einer Vorkontrolle entscheiden wir gemeinsam welcher Hund am besten zu dir passt und stehen dir natürlich jederzeit zur Seite.


  1. Verantwortungsbewusstsein: Die Dauer des Aufenthalts kann von wenigen Tagen bis zu mehreren Monaten reichen.
  2. Geduld und Einfühlungsvermögen: Besonders in den ersten Wochen brauchen die Hunde Zeit, um anzukommen.
  3. Hundeerfahrung: Ist wünschenswert, aber keine Voraussetzung. Die Bereitschaft, sich weiterzubilden oder eine Hundeschule zu besuchen, reicht aus.
  4. Familienrückhalt: Die ganze Familie sollte hinter dem Vorhaben stehen.
  5. Verträglichkeit mit anderen Tieren: Eigene Haustiere sollten Erfahrung mit fremden Tieren haben.
  6. Wohnsituation: Die Zustimmung des Vermieters oder der Eigentümergemeinschaft ist erforderlich.

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Welche Kosten entstehen als Pflegestelle?


  • Selbst zu tragen: Futter, Leckerlis und ggf. Hundesteuer (bei längeren Aufenthalten).
  • Vom Verein übernommen: Tierarztkosten, Impfungen und Kastrationen nach vorheriger Absprache.
  • Versicherung: Die Anmeldung des Hundes bei der eigenen Haftpflichtversicherung ist unerlässlich. Schäden an Dritten werden über die Vereinsversicherung abgedeckt.

Schnellcheck: Bin ich als Pflegestelle geeignet?

Hier findest du die häufigsten Fragen, die Tierschutzorganisationen an ihre Pflegestellen für Hunde haben. Wichtig ist, dass du möglichst viele Punkte mit "Ja" beantworten kannst. Einige Punkte sind bei dir eher schwierig? Auch das ist erstmal nicht schlimm, vieles konnten wir schon im Gespräch mit unseren Pflegestellen für Hunde lösen. Lass dich also nicht abschrecken - denn du könntest dennoch eine wunderbare Pflegestelle sein – auch ohne perfekte Voraussetzungen. Wichtig sind Geduld, Verlässlichkeit und die Bereitschaft zu helfen.

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Passt eine Pflegestelle zu mir? Ja Eher schwierig
Ich kann viel zuhause sein (besonders zu Beginn!) und mein Hund ist nicht ständig allein ✅ ❌
Ich kann monatlich ca. 50–150 € für Futter & Alltag tragen ✅ ❌
Ich bin bereit für Vor- und Nachkontrolle durch den Verein ✅ ❌
Ich habe Geduld für Unsicherheit, Stubenreinheit oder Angstverhalten ✅ ❌
Ich bin bereit mit dem Hund zu arbeiten und bei Bedarf eine Hundeschule zu besuchen oder mit Hundetrainern vom Verein zu arbeiten ✅ ❌
Alle im Haushalt sind mit dem Pflegehund einverstanden ✅ ❌
Meine Wohnsituation erlaubt Hunde dauerhaft ✅ ❌
Ich bin erreichbar und halte Kontakt zum Verein ✅ ❌
Ich möchte aktiv einem Hund beim Neustart helfen ✅ ❌
Ich habe einen Zweithund zuhause ✅, dein Hund ist verträglich & trainiert ❌, wenn dein Hund ein Problem mit anderen Hunden hat oder nicht gut trainiert ist
Ich bin mobil habe die Möglichkeit, meinen Pflegehund bei Bedarf zum Tierarzt zu fahren ✅ ❌

11x "Ja ✅": Super, du bist geeignet!

Schau dir jetzt unsere Hunde an, die auf einen Transport warten und finde deinen neuen Pflegehund. Wenn du dich für einen Hund entschieden hast (oder offen für eine Empfehlung durch uns bist!) freuen wir uns auf deine Kontaktaufnahme, damit wir alles weitere wie zum Beispiel die Vorkontrolle für ein persönliche Kennenlernen und die Absicherung für beide Seiten in die Wege leiten können.

zu den Hunden in Bulgarien

9-10x "Ja✅" beantworten, einiges ist bei dir jedoch noch schwierig "❌": Lass uns sprechen!

Dann lass uns darüber sprechen. Wir setzen seit vielen Jahren auf Pflegestellen und konnten viel Erfahrung und wertvolle Tipps sammeln. Schreibe uns oder rufe uns an und wir schauen, ob wir gemeinsam eine Lösung finden können.

Kontakt aufnehmen

Du musstest bei den meisten Punkten ein Kreuzchen ❌ setzen?

Dann bist du als Pflegestelle für uns vermutlich leider nicht geeignet. Das bedeutet jedoch nicht, dass du uns nicht trotzdem in unserer Arbeit unterstützen kannst! Vielleicht kommt ja jemand aus deinem Umfeld in Frage, eine Hundepatenschaft ist für dich interessant, du möchtest uns mit deiner Zeit ehrenamtlich unterstützen oder uns mit einer Spende helfen. Unterstützung im Tierschutz hat viele Seiten!

So kannst du helfen

Pflegestelle werden: Schritt für Schritt

  • 1. Kontaktaufnahme mit uns

    Melden dich telefonisch oder per E-Mail bei hopehunter. Zum Beispiel über unser Kontaktformular.

  • 2. ErstgesprĂ€ch

    Einer unserer Mitarbeitenden besucht dich zuhause, um alle Fragen zu klären und gemeinsam einen Profilbogen auszufüllen.

  • 3. Auswahl des Hundes

    Du erhältst Vorschläge für passende Hunde, kannst uns aber auch gerne deinen Wunschhund vorschlagen. Denke daran, dass noch nicht alle Hunde aus unserem Partnertierheim in Bulgarien bereits hochgeladen sind. In Burgas warten 140 Hunde auf liebevolle Pflegestellen - wir finden gemeinsam mit dir, den passenden Hund.

  • 4. Pflegestellenvertrag

    Nach der Entscheidung für einen Hund erhältst du den Vertrag und alle wichtigen Informationen. Im Pflegestellenvertrag wird unter anderem geregelt, dass du den Hund artgerecht und verantwortungsvoll versorgst.

    Außerdem werden Kostenübernahmen (z.B. Tierarztkosten durch den Verein), sowie die Bedingungen für eine mögliche Übernahme festgelegt.

  • 5. Begleitung

    Auf Wunsch begleitet hopehunter dich beim Abholen des Hundes und steht dir jederzeit beratend zur Seite. Ganz nach deinem Bedarf.

Ihr Pflegehund hat sein Für-Immer-Zuhause gefunden – und jetzt?


Viele Pflegestellen wachsen mit ihren Pflegehunden eng zusammen. Der Abschied fällt oft schwer, doch die Freude, einem Hund den Weg ins Glück geebnet zu haben, überwiegt. Wir begleiten Pflegestellen auch beim Abschied und beziehen dich in die Vermittlung mit ein. So kannst du auch nach der Vermittlung Ansprechpartner für die neuen Besitzer bleiben.

Du möchtest einen Pflegehund in NRW aufnehmen?

Wir freuen uns immer über Angebote für Pflegestellen, egal ob in NRW oder darüber hinaus. Da wir unseren Hauptsitz in Essen haben, haben sich die kurzen Wege innerhalb NRWs bewährt. Du kommst von etwas weiter her? Kein Problem! Über deine Anfrage freuen wir uns ebenso!

Hund streichelt braunen Hund mit drei Beinen

Du kannst keinen Hund aufnehmen, möchtest aber trotzdem helfen?

Dann ist eine Hundepatenschaft perfekt für dich. Als Pat:in schenkst du einem Hund in Not verlässliche Unterstützung, denn mit deiner monatlichen Hilfe sicherst du Versorgung, Schutz und neue Hoffnung.

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mehr zur Hundepatenschaft

FAQ: Häufige Sorgen & Ängste rund um eine Pflegestelle für Hunde

  • Was, wenn ich mit dem Hund ĂŒberfordert bin?

    Du bist nicht auf dich allein gestellt. Unser Team unterstützt dich bei Fragen, Unsicherheiten oder Problemen jederzeit.

  • Was passiert, wenn der Hund nicht stubenrein ist?

    Da sind wir ehrlich: Das ist bei den meisten unserer Hunde zu Beginn der Fall. Denn: Viele Hunde müssen den Alltag im neuen Zuhause erst lernen. Du solltest also die Bereitschaft mitbringen, deinem Pflegehund Grundprinzipien wie Reinlichkeit im Haus beizubringen. Mit Geduld, Routine und Unterstützung klappt das meist schnell. Falls nicht, stehen wir dir zur Seite und helfen dir dabei, eine gute Lösung zu finden.

  • Was, wenn sich mein eigener Hund nicht mit dem Pflegehund versteht?

    Wir achten vorab darauf, welcher Hund zu welcher Pflegestelle passt. Wir kennen unsere Hunde gut und reisen mehrfach im Jahr selbst in unser Partnertierheim nach Burgas, um die Tiere auch persönlich kennenzulernen. In der Vorkontrolle machen wir uns dann ein Bild von deinem Hund und schauen, welcher Pflegehund am besten in dein Zuhause passt. Sollte es trotzdem Probleme geben, suchen wir gemeinsam eine Lösung.

  • Muss ich Tierarztkosten selbst zahlen?

    Nein, medizinische Kosten werden in der Regel vom Verein übernommen. Hierzu ist eine enge Absprache wichtig. Normale Alltagskosten wie Futter trägst du als Pflegestelle.

  • Wie lange bleibt ein Pflegehund?

    Das ist unterschiedlich. Manche Hunde werden nach wenigen Wochen vermittelt, andere brauchen etwas länger. Als Pflegestelle solltest du daher eine gewisse Flexibilität mitbringen. 

  • Was, wenn mir der Abschied schwerfĂ€llt?

    Das geht fast allen Pflegestellen so. Gleichzeitig ermöglichst du damit dem nächsten Hund die Chance auf ein Zuhause. Viele vermittelte Hunde bleiben über ihr neues Zuhause sogar in Kontakt mit der Pflegestelle, sodass es zwischendurch auch mal Bilder und Videos geben kann. Das ist jedoch komplett freiwillig und etwas, was Pflegestelle und neues Zuhause allein unter sich klären.

  • Kann ich den Pflegehund selbst adoptieren?

    Manchmal passt es einfach. Daher: Na klar, wenn es für den Hund und dich in die Situation passt, ist es eine Win-Win-Situation!

  • Muss ich Hundeerfahrung haben?

    Nicht zwingend. Wichtig sind Zeit, Geduld, Zuverlässigkeit und die Bereitschaft zu lernen, nicht Perfektion. 

    Wir klären deinen Kenntnisstand in der Vorkontrolle und schauen dann, ob wir einen anfängerfreundlichen Hund haben, der zu dir passen könnte!


    Denn nicht alle Hunde aus dem Tierschutz sind pauschal "schwierig". Einige der Tiere hatten mal ein Zuhause sind dementsprechend zum Teil schon stubenrein und gut sozialisiert.

  • Was passiert, wenn ich in den Urlaub fahre oder ausfalle?

    Sprich uns frühzeitig an – gemeinsam finden wir eine Lösung für den Hund.

  • Bekomme ich einen „Problemhund“?

    Nicht jeder Pflegehund hat schwierige Verhaltensweisen. Viele brauchen einfach nur Sicherheit, Ruhe und einen geregelten Alltag. Wir klären dich auf jeden Fall gut über den Charakter deines Pflegehundes auf, damit du dich bestmöglich darauf einstellen kannst. Bei Problemen und Fragen gilt sowieso: Wir sind für dich da! Wir lassen dich mit der neuen Situation nicht allein. Versprochen!

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Hier ist Platz für alle Fragen rund um das Thema „Pflegestelle Hund"