Unser Partnertierheim
Das bulgarische Tierheim "Animal SOS 2012" in Burgas mit mehr als 200 Hunden
Das Herz von hopehunter: Das Tierheim Animal SOS in Bulgarien
Wir arbeiten mit dem privaten bulgarischen Tierheim "Animal SOS 2012" in Burgas zusammen. Wir unterstützen vor Ort durch Geld-, Sach-, und (wenn möglich), durch Zeitspenden. Wir vermitteln Hunde aus Bulgarien nach Deutschland – und stehen für jedes Tier nachhaltig ein. Wir arbeiten ausschließlich mit Pflegestellen; keines unserer Tiere kommt in ein deutsches Tierheim, falls es mal nicht mit der Erstvermittlung geklappt hat.
2
Menschen kümmern sich dauerhaft und 24/7 um die Tiere.
>200
Hunde und zahlreiche Katzen vor Ort, viele der Tiere benötigen intensive Pflege.
11.000qm
Gelände mit Fokus auf artgerechte Tierhaltung. Keine Betonzellen, sondern begrünter Freilauf.
Tierheimleitung
Geleitet wird es von Margarita Peeva. Sie ist Diplom-Ökonomin und kämpft seit vielen Jahren für Hunde in Katzen in dem beliebten Tourismusort Burgas und seiner näheren Umgebung. Margarita Peeva hat vor vielen Jahren erkannt, dass die einzige Chance, den Tieren langfristig zu helfen, nicht ausschließlich in der Pflege und Vermittlung liegt, sondern in der Verhinderung der Vermehrung.
Margarita Peeva will mit ihrem Tierheim ein Vorbild für die artgerechte und liebevolle Haltung von Tieren sein. Bulgarien ist jedoch nach wie vor ein sehr schwieriges Terrain. Das Tierheim spielt daher eine wichtige Rolle für herrenlose Hunde.
Die große Herausforderung des Tierheims
Der Gründer und Hauptfinanzierer von Animal-SOS war der Tierfreund Alexander Stefanov, der viel Geld in das Tierheim Tscherno More investiert hat. Stefanov musste sich leider ab dem 1. Juli 2012 zurückziehen. Seitdem führt Margarita Peeva das Tierheim alleine weiter. Unterstützt wird sie momentan von ihrem Mitarbeiter Vesko Vasov. Allerdings fehlt es an vielen Stellen an Geld. Dieses Geld wird benötigt, um
Futter für die Tiere zu besorgen,
notwendige Kastrationen und
Operationen durchführen zu können, den
lebenswichtigen Nachtdienst aufrecht erhalten zu können und vieles mehr. Außerdem werden Spenden benötigt, um den
Bau weiterer Häuser für die Hunde zu planen, der den Tieren in den bitterkalten Wintern Bulgariens Schutz gibt.
Mehr zum Gelände und Mitarbeitenden
Das Tierheim liegt etwa 12 km nordöstlich von Burgas, neben dem Dorf Tscherno More. Es wurde 2009 gebaut und seitdem wird versucht, es ständig zu erweitern und zu modernisieren. Mittlerweile leben mehr als 200 Hunde ständig vor Ort. Das Tierheim liegt auf einem Gelände von rund 11000 qm und ist unterteilt in ein Freilaufgelände von ca. 6000 qm und das Hauptgebäude mit Büro, Küche, Toilette, Gästezimmer für die freiwilligen Helfer aus dem Ausland, Badezimmer für das Personal, Waschraum für die Tiere, Lagerräume für Futter, Decken, Desinfektionsmittel und Dinge des täglichen Lebens.
Für die Tiere gibt es zur Zeit folgende Möglichkeiten für die Unterbringung:
- 4 Häuser mit je 4 Zimmern
- 10 Häuser mit je 2 Zimmern
- 7 Häuser mit einem Zimmer
An allen Häusern befindet sich ein ca. 100 qm Freilauf.
Viel Arbeit, viel Verantwortung – und viel zu wenige Hände
Die Arbeit Tierheims ist unheimlich fordernd und wird derzeit von nur zwei Personen abgedeckt. Eine weitere Arbeitskraft wäre dringend nötig, jedoch scheitert es immer wieder an den fehlenden finanziellen Mitteln. Jeden Tag stehen Fütterung, Reparaturen, Tierarztbesuche, Kontakte mit der Vermittlung der Hunde nach Deutschland und beinah täglich Notfälle von neuen Tieren auf der Tagesordnung. Im Sommer kommt noch Schichtarbeit hinzu, um während der Hitzeperioden auch nachts Brände frühzeitig erkennen und rechtzeitig evakuieren können. Denn eine Feuerwehr gibt es hier nicht. Zeit für Wochenende, Urlaub oder "Feierabend" bleibt den beiden kaum.
Unser Team reist so oft es geht selbst nach Bulgarien, um vor Ort zu unterstützen, doch auch das ist immer nur eine kurzfristige Hilfe. Das Tierheim ist immer auf der Suche nach motivierten, freiwilligen Helfern, die bei handwerklichen Tätigkeiten, Besorgungen und hundebezogenen Tätigkeiten wie Gassigänge, Sozialisierung oder Fellpflege aushelfen können.




















